Wie das Deutschlandtrikot noch pünktlich zum Anstoß zu dir nach Hause kommt

Nach dem Launch des DM-Onlineshops war ich etwas enttäuscht, dass man die Neuauflage nicht genutzt hat, um seine Kunden noch am selben Tag aus dem stationären Handel zu bedienen und somit auch seinem eigenen Selbstverständnis von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit nachzukommen (=>Wie dm es leider verpasst am eigenen Grundsatz festzuhalten). Aber scheinbar mussten zwei Big-Player her, um einen weiteren Schritt hin zu einem ganzheitlichen Omnichannel-Vertrieb zu gehen. Weiterlesen

Warum man bei Instagram plötzlich nicht mehr kommentieren kann

Man könnte meinen, ich hab es auf Instagram abgesehen, nachdem es im letzten Beitrag schon um die angekündigte Aufhebung der chronologischen Sortierung ging (Instagram: Was passiert, wenn man seine Nutzer nicht fragt). Grundsätzlich war ich mit der App aber  bisher ganz zufrieden, da sie recht einfach das gemacht hat, was sie sollte: Bilder und Videos mit Freunden und/oder wahlweise der Welt teilen und bei Bedarf kommentieren. Letzteres scheint auf den ersten Blick nicht mehr so ganz einfach…

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Instagram: Was passiert, wenn man seine Nutzer nicht fragt

Der Aufschrei ist jetzt schon groß. Keine drei Tage nachdem Instagram angekündigt hat, den Newsfeed zukünftig nicht mehr chronologisch, sondern nach einem bestimmten Algorithmus aufzubauen, gibt es auch schon erste Petitionen und 170.000 Unterstützer (Stand: 18.03.16) dagegen. Waren es Instagramer bisher gewohnt, dass die neusten Einträge oben angezeigt werden, sollen sie zukünftig nach Relevanz erscheinen: Weiterlesen

Die kleinen Dinge: Großbuchstaben am Anfang automatisch erzeugen

Eigentlich ist es relativ einfach und doch wird es nicht überall gemacht. Nach meinem Training mit der Freeletics App habe ich die Möglichkeit auch kurz etwas zum Training zu sagen. Anstatt den ersten Buchstaben in meinem Satz automatisch groß zu schreiben, wird hier aber mit Kleinbuchstaben gestartet. Somit muss ich jedes Mal erst die Großschreibtaste aktivieren, was auf Dauer etwas nervig ist (und das obwohl ich eigentlich kein Grammar-Nazi bin).usability-optimierung-großb

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die die Usability vereinfachen

Als ich letztens meine opal-Karte (Opal ist in Australien das Prepaid-Ticket-System für Bus und Bahn) aufladen wollte, musste ich meine 16stellige Kartennummer angeben. Grundsätzlich hatte ich (warum auch immer) erwartet, dass australische Webseiten den europäischen hinterherhängen (vermutlich ist das das selbe Phänomen, was Amerikaner haben, wenn sie auf uns „herabschauen“). Aber genau das Gegenteil war der Fall. Weiterlesen

Warum WordPress mit einer besseren Usability überzeugt

In den letzten Monaten war es recht ruhig hier. Was vor allem daran lag, dass ich mit meiner Schwester in Neuseeland, Bali und Australien unterwegs war (mehr dazu auf findingitontheway.com). In Australien befinde ich mich immer noch, allerdings habe ich die letzten Tage genutzt, um userability.de von Joomla auf WordPress umzustellen. Den umgekehrten Weg bin ich vor einigen Jahren schon mal gegangen, als ich meinen ersten Blog erst mit WordPress aufgesetzt und dann auf Joomla umgestellt hatte. Weiterlesen

Endlich MUSS ich nicht mehr BILD lesen

Ich gebe ja zu, dass ich bisher bild.de-Leser war. Was zum einen daran lag, dass die Inhalte – wenn auch nicht immer meinungsfrei – kompakt aufbereitet waren und ich mir somit relativ schnell einen Überblick über die aktuellsten Themen verschaffen konnte (Grundsätzlich will ich mich dafür auch gar nicht rechtfertigen oder gar entschuldige ;)). Gerade zum Schluss, war es aber auch eine ziemliche Zeitverschwendung, da man permanent den Drang verspürt, nachzusehen, ob es bereits neue Nachrichten gibt.

Und da ich mich so schlecht selbst disziplinieren kann (nicht umsonst, fand ich den Ansatz Mit Selbstbestrafung zum Internetentzug vielversprechend), bin ich ganz froh, dass mir BILD diese Last nun abnimmt ;).

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Wie Deichmann für eine optimale User Experience sorgt

Am Wochenende wurde ich gefragt, ob der stationäre Handel noch eine Zukunft hätte. Ja hätte er, allerdings nur, wenn er alles andere um sich herum nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung sieht.

Wenn Produkte im Laden in meiner Größe nicht mehr verfügbar sind, im Onlineshop aber schon, möchte ich darüber zum einen direkt Vorort informiert werden (und das nicht, weil ich selbst online geschaut habe, sondern weil die Verkäufer/in mich darauf hingewiesen hat) und zum anderem dieses auch direkt bestellen können. Genauso möchte ich informiert werden, wenn das Produkt meiner online getroffenen Wahl nur 5 Minuten von mir entfernt in einer Filiale verfügbar ist und abgeholt werden kann. Das spart Wartezeit, Versandkosten und trägt zur Kundenzufriedenheit bei. Leider sträuben sich noch viele Filialen gegen solche Multi- und Omnichannel-Ansätze, da sie Angst um ihren Anteil am (Umsatz)-Kuchen haben. Weiterlesen

Wie die Webversion von WhatsApp die Kommunikation erleichtert

So richtig warm werde ich nicht mit dem Chatten über mobile Endgeräte. Mit dem Galaxy S4 Mini geht das gerade noch, während ich mit dem Galaxy Pocket regelmäßig die falschen Buchstaben treffe. So richtig Spaß macht es ohne 10-Finger-Schreibsystem aber auf beiden nicht. Da es auf Facebook aber auch nach und nach ruhiger wird und meine Freunde und selbst mittlerweile meine Mom mir nun immer über WhatsApp schreiben, bin ich froh, die Web Applikation von WhatsApp entdeckt zu haben (vielen Dank nochmal an den Hinweisgeber ;)).

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Warum weboptimierte Bilder so wichtig sind

Letzte Woche kam eine Freundin auf mich zu (schöne Grüße an dieser Stelle ;)), die sich verzweifelt fragte, warum ihre Webseite mittlerweile so lange lädt. Sie hätte in der letzten Zeit Inhalte aktualisiert und seitdem wurde die Seite immer langsamer. Ein Blick auf ihre Webseite verriet dann auch schnell das Problem. Sie hatte viele neue Bilder eingefügt, allesamt so, wie sie sie von der Kamera gezogen hat. Spitzenwert war ein Bild mit den Pixelmaßen 5261x3507px und einer Dateigröße von 7,91MB. Bei mehr als 10 Bildern pro Seite ein ordentliches Volumen was geladen werden muss (zumal das Template auch so aufgebaut ist, dass es erst alle Inhalte lädt, bevor es die Webseite ausliefert). Resultat war, dass der User für mehr als 10 Sekunden eine weiße Seite mit Ladekreisel sah und sich dies mit jedem Klick auf den Folgeseiten fortsetzte.

Insgesamt keine schöne User Experience. Je länger eine Seite lädt, umso mehr User brechen ab. Weiterlesen