Wie Hamburg Wasser Portokosten hätte sparen können

Ende April war es wieder soweit. Die Wasserstände sollten abgelesen und übermittelt werden. Normalerweise eine Sache von 5 Minuten, die man bequem und kostengünstig für den Anbieter im Internet erledigen kann. Sowie man weiß, wo der Wasserzähler steht, werden die Stände auf der Ablesekarte „zwischengespeichert“ und dann später im Internet übermittelt.

Ganz so einfach, war es bei Hamburg Wasser dann leider nicht. Obwohl auf der Ablesekarte stand, dass man die Stände auch ohne Anmeldung online übermitteln könnte, war auf der Startseite leider kein Hinweis zu erkennen, wo. Begrüßt wurde man mit einer auffälligen Promotionfläche „Wir haben unser Kundenportal neu gestaltet“ nicht aber mit einem „Hier die Wasserstände übermitteln“. Auch unter dem Block „Aktuelles“ war leider kein Hinweis zu erkennen.

Hamburg Wasser

Platz wäre also in jedem Fall da gewesen. Warum man ihn für den überschaubaren Zeitraum von zwei, drei Wochen (vom Absenden der Ablesekarten bis zur Rücksendefrist) nicht genutzt hat, um die Kunden schnell und einfach zur Eingabe der Stände zu führen, bleibt mir leider verborgen.

Schlussendlich musste ich die Ablesekarte für mich portofrei an Hamburg Wasser zurücksenden, was in dem Fall ärgerlich ist, da die Kosten, die Hamburg Wasser dafür entstehen, bestimmt mittelfristig auf meine Kosten umgeschlagen werden.

Von daher zwei Bitten für’s nächste Jahr:

  • Wenn es einen Zeitraum gibt, in dem die Kunden die Zählerstände online übermitteln können, dann dürfen die auf der Startseite zur Verfügung stehenden Promotionflächen auch gerne genutzt werden.
  • Wenn die Startseite in solchen Fällen nicht hergegeben werden soll, dann sollte auf den Ablesekarten direkt ein Link mit /ablesung kommuniziert werden, der dann auf die Eingabemaske für die Zählerstände leiten

Beide Punkte sind eigentlich mit minimalen Aufwand umsetzbar und würde das ein oder andere Porto sicher einsparen.

11 thoughts on “Wie Hamburg Wasser Portokosten hätte sparen können

  1. Wir haben mehrfach versucht, den Wasserstand online einzugeben: Heute nun der letzte Versuch. Eine Eingabe war nie möglich. Also geht mein Mann morgen zum Briefkasten…

  2. Ich kann das möglicherweise toppen: Seit Jahren bin ich mit zwei Vertragskontonummern (wg. 2 Verbrauchsstellen) und je einem Benutzernamen online registriert gewesen. Nun will „Hamburg Wasser“ die Onlinekunden von 10 % auf 30 % bringen und hat eine neue Firma beauftragt (siehe go.sap.com/germany/docs/download/2015/11/be7aca47-4c7c-0010-82c7-eda71af511fa.pdf). Nun gibt es nicht mehr einen Benutzername pro Vertrag, sondern eine E-Post-Adresse, und ich kann unter einer E-Mail nur eine Vertragskontonummer führen. Ich möchte aber keine zusätzlichen E-Mail-Adressen hierfür benutzen. Ein Anruf heute, 11.30 Uhr, bei „Hamburg Wasser“ (Donnerstag, 31.12.): AB-Ansage, dass heute ein Feiertag sei. Ich habe nun eine E-Mail an den Kundenservice geschrieben und sende die Karte auch wieder mit der Papier-Post ab. Meine Meinung: Wenn man die Kunden für Online gewinnen möchte, muss man 1. nicht immer das System schnell wechseln, weil der Kunde auch nicht immer Lust hat, sich immer wieder neu damit zu beschäftigen, und 2. durch ein neues System nicht die notwendigen und funktionierenden Teile kaputtmachen. 🙁

  3. Das Portal ist große Sche……….. war schon mal besser und einfacher, Das waren wohl Fachidioten die diese Seite erstellt haben. danke schicke es nun mit der Post. Kosten trägt der Empfänger noch mal Danke für den überragenden Kundendienst.

  4. Es ist unmöglich bei denen den Wasserstand einzugeben habe gesucht und gesucht ich erledige fast alles Online habe mich schon im letztem Jahr beschwert

  5. Noch besser: Meine übermittelten Verbrauchsstände der letzten drei Jahre sind einfach im digitalen Nirvana bei Hamburg Wasser verschollen „(Datenbankfehler“). Ohne mich je zu informieren (bis auf ein winziges „b“ für „berechnet“ hinter den Werten in den Abrechnungen). Bis dann irgendwann die Werte wieder korrekt übermittelt wurden und ich plötzlich für drei Jahre gut 300€ nachzahlen sollte – zu einer Zeit als das finanziell für mich nicht möglich war. Also rief ich an um Ratenzahlung zu vereinbaren. Was ich wollte waren 12 Monate zinsfrei, schließlich lag der Fehler (größtenteils) bei Hamburg Wasser. Das könne aber nicht abzeptiert werden, höchsten 6 Monatsraten + Zinsen. Also habe ich die Einzugsermächtigung entzogen und alles manuell gemacht.
    Was für ein Saftladen.

  6. Leider funktioniert auch in 2017 der Login wieder nicht. Wie jedes Jahr. Email Adresse/Passwort falsch, bei Passwort Anforderung email angeblich nicht bekannt und wenn ich mich neu registrieren will ist das Konto schon vorhanden. Hamburg Wasser schafft es nicht eine funtionierende Homepage bzw login programmieren zu lassen. Schätze das ist gewollt sonst würden noch mehr Arbeitsplätze flöten gehen. Karten kann man abschicken kommen aber selten an. Also wird wieder geschätzt. HWW kann es egal sein. Die Porto und und Schätzkosten trägt am Ende immer der Kunde. Also alles wie immer. Kleiner Hinweis an die IT von HWW:
    Einfach mal den Login um die Vertragskonto Nr. ergänzen oder ersetzen wenn email zu schwer ist

  7. Meine vergeblichen Bemühungen, die Zählerstände wie empfohlen zu übermitteln, schlugen fehl.
    Ob ich das hier schreibe oder nicht, föllig egal: das liest doch keiner.
    Eine große Flut muss bei HW die Intelligenz weggespühlt haben, sonst gäb’s ja mal eine Reaktion.
    Das Wasser ist gut, der Kopf ist krank.

    1. Ich lese es :). Und dieses Jahr hat es Hamburg Wasser endlich geschafft auf ihrer Benachrichtigungskarte nicht nur zu schreiben, dass man das auch online machen könnte, sondern hat auch endlich einen prominenten Link auf ihrer Webseite platziert. Wurde auch Zeit. Willkommen im digitalen Zeitalter :D.

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