Mit einer Benutzeroberfläche ist es wie mit einem Witz.
Wenn man es erklären muss, dann ist es schlecht.

In diesem Blog, dieser Webseite – wie auch immer man es benennen will – werde ich regelmäßig über die Themen Usability und User Experience berichten. Usability oder auf deutsch Benutzerfreundlichkeit bezeichnet dabei „die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System. Eine besonders einfache, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen.“ (um mal Wikipedia zu zitieren).

User Experience „umschreibt alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, einer Umgebung oder Einrichtung. Dazu zählen auch Software und IT-Systeme. Der Begriff „User Experience“ kommt meist im Zusammenhang mit der Gestaltung von Websites oder Apps zur Anwendung, umfasst jedoch tatsächlich jegliche, auch nicht-digitale Produktinteraktion.“ (Wikipedia).

Hier werde ich daher in regelmäßigen Abständen schlechte oder aber auch gute Usabilitybeispiele aufzeigen, um Anregungen und Ideen für eine nutzergerechte und moderne Interface-Gestaltung zu vermitteln.

Schwerpunkte bilden hierbei:

wobei auch Alltagsbeispiele, die das Leben verkomplizieren nicht fehlen werden.

Was berechtigt mich dazu, darüber zu schreiben?

Als Product/ Shop Manager eines Full-Service-Dienstleisters im E-Commerce beschäftige ich mich bereits seit mehr als fünf Jahren mit der Konzeption und Weiterentwicklung von Onlineshops. Angefangen im Online Marketing habe ich mein „zuhause“ mittlerweile in der Usabilty- und Conversionoptimierung gefunden.

Und das aus recht banalen Gründen:

1. Eigene Faulheit bzw. Zeiteffizienz

Zwar haben wir alle 24 h am Tag, 7 Tage die Woche Zeit, allerdings hängt die Nutzung dieser Zeit stark von unseren persönlichen Prioräten ab. Und da bin ich – wie vermutlich der Großteil der Menschen – faul oder wie ich es nenne: zeiteffizient. Somit versuche ich meine Zeit so sinnvoll, wie möglich einzusetzen und diese nicht zu verschwenden. Mein persönliches Interesse lag daher schon immer darin, Dinge möglichst so zu gestalten, dass sie mir und anderen eine Zeitersparnis und aufgrund dessen auch ein wenig Spaß bei der Anwendung bringen. Somit versuche ich Prozesse zu optimieren, einfachere Wege zu finden und beschäftige mich eben auch mit der Frage, wie Elemente innerhalb des Shops/ der Webseite gestaltet sein sollten, damit der User möglichst schnell und einfach zur Conversion kommt (Conversion bezeichnet dabei den Prozess den Besucher von einem einfachen Besuch zu einer konkreten Handlung zu leiten – siehe auch https://de.onpage.org/wiki/Conversion).

Bill Gates würde mich also vermutlich einstellen:

„I will always choose a lazy person to do a difficult job. Because he will definitely find an easy way to do it.“ (Bill Gates)

2. Jeder von uns kann Usability

Bei dieser Aussage werden die Experten vermutlich aufschreien, aber im Prinzip kann jeder von uns Usability, weil jeder von uns anwendet. Selbst wenn ich der dümmster anzunehmender User wäre (was eventuell sogar hilfreich sein kann), habe ich immer eine Meinung dazu, wie man es besser machen kann. Und mit dieser Meinung kommen die ersten Ideen. Alles andere ist dann „nur“ noch eine Frage der Wettbewerbsbeobachtung, des Austestens und hat sicherlich auch damit zu tun, es so aufbereiten zu können, dass Entwickler, Webdesigner etc. es auch umsetzen können.