5 Tipps, wie du deine Kunden um Produkt-Bewertungen bittest

5 Tipps, wie du deine Kunden um Produkt-Bewertungen bittest

Produkt- und Shop-Bewertungen sind ein wichtiger Bestandteil deiner Optimierungsstrategie. Der Anbieter (Trusted Shops, Trustpilot, Google,...) ist dabei erstmal egal. Wichtig ist vor allem, dass die Bewertungen transparent, authentisch und idealerweise positiv 😉 sind.

Doch wie sammelst du Bewertungen deiner Kunden? Und wann ist der beste Zeitpunkt? Im Folgenden erhältst du 5 kurze Tipps, wie du am besten nach Bewertungen fragst.

Warum du Bewertungen sammeln solltest?

  1. Wir Menschen neigen dazu, uns an den Aktionen anderer zu orientieren. Daher geben uns Produkt- und Shopbewertungen ein gutes Gefühl, so dass wir dem Shop ein größeres Vertrauen entgegenbringen.
  2. Und mehr Vertrauen führt zu weniger Abbrüchen und somit zu einer höheren Conversionrate.
  3. Selbst Bewertungen, die etwas kritischer sind (“Schuh fällt kleiner aus”,...), helfen deinen Besuchern, die für sie richtige Entscheidung zu treffen und Retouren zu vermeiden. Es müssen also nicht immer nur 5 Sterne sein.
  4. Produkt-Bewertungen erzeugen Unique Content, der wiederum für eine bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen sorgt.

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Wie du deine Kunden um Bewertungen bittest

  1. Baue eine Beziehung auf

    Wenn du deine Kunden per E-Mail um eine Bewertung bittest, baue vorab eine Beziehung zu ihnen auf. Direkt nach der Bestellung (oder zwei, drei Tage nach dem Versand) mit der Tür ins Haus zu fallen, wird nur noch in den seltensten Fällen klappen. Dafür bekommen deine Kunden heutzutage zu viele solcher Mails. Wichtig ist daher, dass sie dich und deinen Shop auch kennen. Willkommens- und Erst-Käufer-Flows können dabei helfen, eine solche erste Beziehung aufzubauen.

  2. Fasse dich kurz und erkläre, warum eine Bewertung für dich wichtig ist

    E-Mails werden häufig nur überflogen. Je mehr Text deine Kunden lesen müssen, umso unwahrscheinlicher wird es, dass sie Feedback da lassen. Fasse dich daher kurz und vermeide ausschweifende Einleitungstexte. Erkläre dabei auch, warum dir eine Bewertung wichtig ist (“...das hilft uns, unsere Produkte/unseren Service weiterzuentwickeln und andere Kunden dabei, die für sie richtige Entscheidung zu treffen”).

  3. Mache den Bewertungsprozess so einfach wie möglich

    Dauert es nur wenige Minuten bis zur Abgabe der Bewertung, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich deine Kunden diese Zeit auch nehmen. Frage daher “Wie zufrieden bist du mit Produkt XY?” schon direkt in der Mail ab und leite von dort zur Bewertungsseite weiter. Dabei kannst du dich auf simple Sternchen-Icons beschränken.

  4. Belohne deine User für Bewertungen

    Haben deine Kunden sich die Zeit genommen, eine Bewertung abzugeben, bedanke dich in jedem Fall mit einer Danke-Mail. Zusätzlich kannst du deine Kunden auch mit Treuepunkten oder einem Gutschein für den nächsten Einkauf belohnen. Doch Vorsicht: Deine Kunden sollen keine Bewertungen vornehmen, nur, um an den nächsten Gutschein zu kommen. Der Gutschein soll hier lediglich eine kleine Belohnung darstellen (und den nächsten Kauf einleiten ;)), nicht aber DER Grund sein, warum eine Bewertung abgegeben wird. Erwähne es daher bei Bedarf gerne, nutze es aber nicht als “Aufhänger”.

  5. Zeige Bewertungen anderer Kunden an

    (Ausführliche) Bewertungen scheitern häufig daran, dass deinen Kunden einfach nichts einfällt, was sie hätten schreiben können. Statt sich also lange was aus den Fingern zu saugen, schreiben sie am Ende gar nichts. Zeige daher unbedingt zwei bis drei Kundenbewertungen an, um “Inspiration” zu liefern und die ersten Kopfblockaden zu lösen.

Keine Angst vor negativen Bewertungen!

Habe keine Angst vor negativen Bewertungen. Zum einen kommt bei ausschließlich positiven Bewertung schnell Skepsis auf. Zum anderen kannst du negative Bewertungen auch “aus dem Weg” räumen, wenn du auf die Probleme deiner Kunden eingehst und ernsthaftes Interesse zeigst, für diese eine Lösung zu finden.

Damit du negative Bewertungen nicht verpasst und rechtzeitig reagieren kannst, richte dir daher unbedingt entsprechende E-Mail Flows ein. Schickst du direkt im Anschluss an eine negative Bewertung eine Follow Up Mail mit der Frage, was du hättest besser machen können, erwischst du deine Kunden zu der Zeit, wo sie sich gedanklich noch mit deinen Produkten auseinandersetzen. Auch kannst du Kunden, die in der Vergangenheit schon mal eine negative Bewertung abgegeben (und dennoch nochmal neu bestellt) haben, auch vom Versand der nächsten Bewertungsaufforderung ausnehmen.

Du benötigst Unterstützung beim Aufsetzen der E-Mails? 

Melde dich gerne bei mir, falls du Fragen hast oder Beratung benötigst.

Nick Hartmann
Nick

Nick ist Conversion Experte. Er hilft Webseiten- und Onlineshop-Betreibern bei der Optimierung ihrer Seite und entwickelt Strategien für eine conversionoptimierte User-Experience. Sein Motto: "Make the world (wide web) a better place".

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