Wie sollten Bilder conversionoptimiert eingesetzt werden?

Wie sollten Bilder conversionoptimiert eingesetzt werden?

Lesedauer: 3 Minuten

Die richtigen Bilder für seine Webseite zu finden, ist gar nicht so einfach. Das durfte ich gerade am eigenen Leib erfahren. Hier passt der Ausschnitt nicht, da die Aussage und überhaupt sollten ja idealerweise erst gar keine Stockfotos eingesetzt werden. Wer also kein üppiges Budget zur Verfügung hat, um mal eben einen Fotografen kommen zu lassen, muss also viel Zeit in die Recherche investieren.

Aber wonach genau wird eigentlich gesucht? Kann man nicht einfach irgendein Bild wählen oder ganz drauf verzichten? Die Antwort darauf ist einfach und klar: Nein, man kann Bilder weder weglassen noch einfach irgendeins wählen (zumindest nicht, wenn man seine Webseite conversionoptimiert;)). Bilder sind eines der wichtigsten Elemente auf einer Webseite. Sie wecken Emotionen und – Gesetz dem Fall, dass sie richtig ausgewählt wurden – signalisieren dem Besucher bereits ohne Worte, was auf der Seite zu erwarten ist.

Worauf ist bei der Auswahl der Bilder also zu achten?

1. Die Bilder sollten die richtige Aussage treffen

Grundsätzlich ist es ratsam zuerst einmal zu überlegen, was genau man eigentlich aussagen will. Was wäre ein gutes Bild, um die Aussage der Landingpage zu unterstützen? Wenn es um ein Produkt geht, ist die Sache recht einfach, da man dieses “nur” ins rechte Licht rücken muss. Bietet man aber eine Dienstleistung an, wird die Sache schon schwieriger. In meinem Fall musste ich entscheiden, wie ich Coaching, Enabling und Soforthilfe darstellen würde.

    • Soforthilfe war relativ klar: Irgendwas was Abgabeschluss, Zeit und/oder Stress signalisiert. Dafür ließe sich bestimmt ein Stockfoto finden.
    • Für Coaching hatte ich auch eine Idee im Kopf, die sich aber nur mit mir persönlich realisieren ließe.
    • Enabling war dann schon deutlich schwieriger. Irgendwas, was signalisiert, dass ich zwar auch coache, aber vor allem auch mitarbeite und die Leute “an die Hand” nehme.

Am besten ist es also, wenn man sich vorab ein paar Stichpunkte macht, welche Assoziationen man selbst mit der Landingpage bzw. der Dienstleistung verbindet, um daraufhin dann die Datenbanken bei Stockanbietern (für lizenzfreie nutze ich bspw. https://pixabay.com) durchzuwühlen).

2. Bilder sollten nicht zuviel Ablenkung bieten

Hat man das richtige Bild gefunden, scheitert die Auswahl häufig an zu viel Ablenkung. Gerade, wenn das Bild “nur” als emotionale Unterstützung eingesetzt wird, sollte darauf nicht zu viel los sein. Die wichtigen Elemente wie Überschrift, Beschreibung des Angebotes und Call-to-Action sollten immer am stärksten wahrgenommen werden.

Ein Beispiel einer Seite, wo einfach zu viel bereits los ist und der eigentliche Inhalt etwas untergeht (In dem Fall kann es allerdings auch schon wieder Absicht sein ;)).

3. Wenn Personen, dann möglichst eigene Mitarbeiter und/oder die tatsächliche Zielgruppe

Wer Personen darstellt, sollte grundsätzlich darauf achten, dass diese nicht sofort als Stockfotos erkannt werden. Stattdessen sollte – wenn möglich – eigene Mitarbeiter oder die tatsächliche Zielgruppe gezeigt werden. Aber Vorsicht: Insbesondere Gesichter ziehen viel Aufmerksamkeit (was dann wieder gegen Punkt 2 spricht).

Anhand des Bildes wird sofort deutlich, dass es hier um Servicekräfte/Events geht. Zudem weckt das Ambiente positive Emotionen.

Fazit: Wenn ihr es euch leisten könnt, bestellt euch für einen (halben) Tag einen Fotografen, der euch, eure Produkte und/oder eure Mitarbeiter ins rechte Licht rückt. Falls ihr immer wieder wechselnde Bilder braucht, achtet darauf, dass diese authentisch sind.

Nick

Angetreten, um "Webseiten so einfach und intuitiv bedienbar, wie möglich zu machen" berät Nick Webseiten- und Onlineshopbetreiber hinsichtlich einer optimalen User Experience. Sein Motto: "Make the World Wide Web a better place".

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